Kids Tablet

Mediacoach Lisanne Hagens: So gehen Sie bewusst mit der Bildschirmzeit bei kleinen Kindern um

Mediacoach Lisanne Hagens: Zo ga je bewust om met schermtijd bij jonge kinderen

Medienpädagogin Lisanne Hagens über den bewussten Umgang mit Bildschirmen bei kleinen Kindern

Während unseres DEPLAY-Livestreams sprach Ruben mit der Medienpädagogin Lisanne Hagens von Cookies & Carrots. Als zertifizierte Medienpädagogin unterstützt Lisanne Eltern dabei, positiv und bewusst mit Bildschirmzeit umzugehen. Ihr Motto: nicht bildschirmfrei, sondern bildschirmglücklich.

Warum der bewusste Umgang mit Bildschirmzeit wichtig ist

Lisanne ist Mutter von drei Kindern und bezeichnet sich selbst als echte Tech-Liebhaberin. Sie erlebte hautnah, wie groß der Einfluss von Bildschirmen auf kleine Kinder ist. „Es wird viel über die Risiken gesprochen, aber es gibt wenig konkrete Anhaltspunkte. Ich wollte wissen, wie man Bildschirme richtig einsetzen kann“, erzählt sie.

Heute unterstützt sie Eltern und Kindertagesstätten mit praktischen Tipps, um Bildschirmzeit bewusst zu nutzen. Nicht durch Verbote, sondern durch das Schaffen von Balance.

Schuldgefühle bei Eltern: nachvollziehbar, aber unnötig

Viele Eltern fühlen sich schuldig, wenn sie ihrem Kind ein Bildschirmgerät geben. Lisanne erlebt das täglich in ihrer Arbeit. „Manchmal gibt man ein Tablet, weil man kurz kochen oder etwas Ruhe braucht. Das ist in Ordnung. Die Frage ist nicht, wie lange Ihr Kind am Bildschirm sein darf, sondern was es in dieser Zeit macht.“
Ihrer Meinung nach können pädagogische und beruhigende Apps gerade zur Entwicklung kleiner Kinder beitragen, solange Eltern bewusst auswählen, welche Inhalte sie anbieten.

Gute und weniger gute Apps für kleine Kinder

Nicht alle Apps sind für kleine Kinder geeignet. „Spiele wie Roblox oder Brawl Stars sind voller Reize und Belohnungen, die es Kindern schwer machen, aufzuhören“, erklärt Lisanne. „Kinder von fünf oder sechs Jahren sind dafür oft noch zu jung.“

Glücklicherweise gibt es auch ruhigere, lehrreiche Alternativen. Sie nennt unter anderem PocPoc, Jungle the Bungle, Nijntje und die pädagogischen Apps von Z@ppelin. „Diese wurden entwickelt, um Kinder spielerisch entdecken zu lassen, ohne überreizt zu werden. Sie lernen etwas dabei und können leichter aufhören.“

Woran erkennt man eine gute App?

Der beste Gradmesser sei das eigene Kind, sagt Lisanne. „Beobachten Sie, wie Ihr Kind reagiert. Wenn es nach dem Spielen unruhig oder wütend wird, ist die App wahrscheinlich zu reizüberflutend.“
Sie rät Eltern, selbst mitzuspielen oder zuzuhören. „Schließen Sie einmal die Augen und lauschen Sie dem Geräusch. Wenn es sich anfühlt, als stünden Sie auf einem Jahrmarkt, ist es zu viel des Guten.“

Gemeinsam spielen ist Gold wert

Lisanne ermutigt Eltern, regelmäßig gemeinsam zu spielen. „Co-Play-Momente sind wertvoll. Ein digitales Puzzle oder ein pädagogisches Spiel gemeinsam zu machen ist nicht nur lehrreich, sondern auch gemütlich.“
Für Kinder unter zwei Jahren gilt jedoch eine andere Regel: „Unter zwei Jahren wird Bildschirmzeit nicht empfohlen. In diesem Alter konnte noch kein pädagogischer Vorteil nachgewiesen werden.“

Warum das DEPLAY Kids Tablet eine bewusste Wahl ist

Laut Lisanne passt das DEPLAY Kids Tablet gut zu dem, was Eltern brauchen. „Was ich schön finde, ist, dass DEPLAY Eltern hilft, bewusst zu bleiben. Dank der Kindersicherung über Family Link und der sicheren Umgebung mit kinderfreundlichen Apps behält man als Elternteil die Kontrolle, ohne das Kind einzuschränken.“

Zudem verfügt das Tablet über einen ruhigen Bildschirm und Einstellungen, die sicherstellen, dass Kinder aus der richtigen Entfernung schauen. „Das ist wichtig für die Augenentwicklung. Und je früher man bewusst mit Medienbildung beginnt, desto einfacher wird es später, wenn die Kinder älter werden.“

Die wichtigste Botschaft an Eltern

Lisanne schließt mit einer beruhigenden Botschaft: „Fühlen Sie sich nicht schuldig wegen Bildschirmzeit. Sehen Sie es als Teil der Erziehung. Sie bestimmen, was Ihr Kind mitbekommt, nicht der Bildschirm.“
Sie vergleicht es mit Ernährung: „Man lässt sein Kind ja auch nicht jeden Tag fünf Brote mit Schokocreme essen. So ist es auch mit der Bildschirmzeit: bewusst, abwechslungsreich und in Maßen.“

Über Lisanne Hagens

Lisanne ist zertifizierte Medienpädagogin und Gründerin von Cookies & Carrots, einer Plattform, die Eltern dabei unterstützt, vertrauensvoll mit Bildschirmzeit umzugehen. Ihre Mission: Bildschirmzeit ohne Stress und Schuldgefühle.
Weitere Tipps zur Medienbildung finden Sie auf ihrem Instagram @cookiesandcarrots

Über DEPLAY

Bei DEPLAY glauben wir, dass Bildschirmzeit Spaß machen und lehrreich sein kann. Mit dem DEPLAY Kids Tablet lernen Kinder auf sichere und spielerische Weise den Umgang mit digitalen Medien, während Eltern Ruhe und Vertrauen erfahren.

Entdecken Sie mehr über unsere Mission auf DEPLAY.nl oder schauen Sie sich unsere Lern-Tablets für Kinder ab 2 Jahren an.

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